Zusammen mit 15 Jugendlichen und Studenten brachen Helmut Schumacher SJ, Leiter des Jugendzentrums mk in Innsbruck, und Benjamin Furthner SJ, Kaplan der Unipfarre Innsbruck, zu einer abenteuerlichen spirituellen Kanutour auf. Zwei Teilnehmerinnen, Carolina Behensky und Magdalena Mair, berichten von ihren Erfahrungen:

Unsere Reise begann am 31. August, als wir am Abend mit zwei Bussen von der MK nach Schweden fuhren. In Aby angekommen, durften wir uns die Kanus, Paddel und Schwimmwesten ausleihen. Um 7 Uhr morgens wurden wir von Helmut und Benjamin geweckt, beteten das Morgengebet und frühstückten alle zusammen. Gestärkt vom Essen paddelten wir los und durften die wunderschöne und einzigartige Natur Schwedens erkunden. Nach einer kurzen Mittagspause und spirituellen Traumreisen machten wir uns auf den Weg zum nächsten Campingplatz. In 3er-Teams zauberten wir jeden Abend 5 Sterne-Menüs. Als Tagesabschluss feierten wir am Lagerfeuer gemeinsam den Gottesdienst. Schon bei der Hinfahrt verstanden wir uns alle auf Anhieb sehr gut. Trotz so vieler verschiedener Charaktere war die Gruppe innerhalb von kürzester Zeit zusammengeschweißt. Jeder Einzelne konnte seine Talente und Eigenschaften für die Gemeinschaft nutzen.

Sich öffnen, einander vertrauen, Interessen und Erlebnisse miteinander teilen, für einander da sein, sich gegenseitig unterstützen und wiederaufbauen. Wir haben uns Gott und den Anderen ganz anvertraut und durften bei den Traumreisen neue Seiten von uns entdecken. Das Spiegeln der Wälder im Wasser, das Rascheln des Schilfes im Wind und das Abperlen der Wassertropfen vom Ruder lösten starke Emotionen in uns aus. Diese spirituellen Erfahrungen wurden abrupt durch das Kentern eines Dreier-Kanus und das Erspähen eines riesigen Elchs unterbrochen. Vor allem sind wir dankbar für all die schönen und gleichzeitig witzigen Erinnerungen, die für immer bleiben werden: wie die Blödeleien beim Zelt-Aufstellen, das gemeinsame Singen am Lagerfeuer, der ein oder andere Wettbewerb beim Paddeln sowie die aufregenden und gleichzeitig kalten Badeaktionen. Wir danken Gott für die tollen Menschen, die wir kennengelernt haben, für die neuen Freundschaften und für all die einzigartigen Momente, die wir miteinander erleben durften.