Beim Redigieren der Beiträge dieses Heftes war es nicht mehr zu übersehen, wie weit gespannt der zeitliche Bogen ist, den sie vor Augen führen. Er reicht von der Jugendarbeit der Innsbrucker mk, die 1578 gegründet wurde, bis hin zu Loyola Tranzit, einer sich in den letzten zwei Jahren dynamisch entwickelnden Initiative in Prizren, Kosovo. Und tatsächlich: die besondere Sorge der Jesuiten um die Jugend ist so alt wie der Orden selbst und heute so aktuell wie in seinen Anfangszeiten. Sie nimmt, entsprechend den Herausforderungen durch Zeit und Ort – ob in Innsbruck, Prizren, Linz oder Tomsk – jeweils unterschiedlichste Gestalt an. Vier Mitbrüder berichten in diesem Heft davon. Der Beitrag über Ignatianische Pädagogik rundet diesen Blick auf die gelebte Praxis ab und rückt die Reflexion und die gemeinsame Basis der unterschiedlichen Formen jesuitischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Blick. Papst Franziskus hat für Herbst 2018 eine Bischofssynode zur Thematik „Jugend“ einberufen. Den Impuls des Papstes aufgreifend, wollen wir in allen Heften der JESUITEN dieses Jahrgangs der Frage nachgehen, „was Jugendliche/ junge Erwachsene uns sagen …“. Sie ist gleichsam ein Vorzeichen bei allen Themen, die wir aufgreifen werden. Der Einladung des Papstes folgend, möchten wir bewusst und in ausdrücklicher Weise auf die jungen Menschen, ihre Erfahrungen, Erwartungen und Hoffnungen hören.

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Maximilian Heine-Geldern SJ
P. Klaus M. Schweiggl SJ (Schriftleiter)
P. Hans Tschiggerl SJ