Personelle Veränderungen im Jesuitenorden – Innsbruck

P. Markus Inama beendet mit 31. Mai 2018 seine Amtszeit als Rektor des Jesuitenkollegs und wird, nach einer kurzen Sabbatzeit, Oberer der Wiener Jesuiten.

P. Peter Fritzer beendet mit 31. Mai 2018 seinen Dienst als Kirchenrektor der Jesuitenkirche und wird, nach einer kurzen Sabbatzeit, Kirchenrektor der Jesuitenkirche in Wien.

P. Christian Marte, zuletzt Direktor im Kardinal König Haus, Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas der Erzdiözese Wien, wird mit 01. Juni 2018 Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck und Kirchenrektor der dortigen Jesuitenkirche.

P. Wolfgang Dolzer beendet mit 31. Juli 2018 seinen Dienst als Minister im Jesuitenkolleg und wird ab Herbst Mitarbeiter in der Studierendenseelsorge an der Katholischen Hochschulgemeinde in Graz und Minister der dortigen Jesuitenkommunität.

P. Hans Goller wird mit 31. Juli 2018 Minister im Jesuitenkolleg.

Die Jesuiten in Innsbruck sind in vielfältiger und unterschiedlicher Weise präsent und lassen sich dennoch in ihren apostolischen Tätigkeiten unter dem Oberbegriff „Studierenden- und Akademikerseelsorge“ zusammenfassen.
Die Kommunität im Innsbrucker Jesuitenkolleg in der Sillgasse ist die Lebensgemeinschaft der in Tirol wirkenden Mitbrüder. Zugleich ist sie internationale Studienkommunität für 12 junge Jesuiten im Aufbau- und Spezialstudium.
Das Collegium Canisianum leistet als Internationales Theologisches Kolleg für 40 studierende Priester aus außereuropäischen Diözesen einen wichtigen Beitrag für die Weltkirche.
Die Jesuitenkirche bildet den Brennpunkt jesuitischer Pastoral in Innsbruck.
An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck sind Jesuiten in Forschung und Lehre tätig.
Die Universitätspfarre St. Clemens ist den Jesuiten anvertraut.
Das mk-Jugendzentrum am Jesuitenkolleg, bereits 1578 gegründet, ist „eine alte Einrichtung für junge Leute“ und als solcher ein beliebter und gut frequentierter Treffpunkt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Innsbruck.

 

Personelle Veränderungen im Jesuitenorden – Graz

P. Albert Holzknecht beendet mit 31. Juli 2018 seine Amtszeit als Superior der Kommunität und als Studierendenseelsorger der Katholischen Hochschulgemeinde. Er wird im kommenden Jahr sein Tertiat, den letzten Ausbildungsabschnitt im Orden, machen und dazu nach Bolivien gehen.

P. Anton Witwer, bisher Professor für Spiritualität in der Universität Gregoriana in Rom, übernimmt mit 31. Juli 2018 das Amt des Superiors und wird als Seelsorger im Zentrum für Theologiestudierende und für Akademiker tätig sein.

P. Wolfgang Dolzer, bisher Minister im Jesuitenkolleg Innsbruck, wird ab Herbst 2018 als Studierendenseelsorger an der Katholischen Hochschulgemeinde Graz mitarbeiten.

P. Thomas Neulinger wird für weitere zwei Jahre Spiritual im Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau und der Diözese Gurk sein. Seine Tätigkeit als Familienseelsorger der Diözese und als Mitglied des Komitees der Sektion Graz der Ökumenischen Stiftung Pro Oriente wird er mit Sommer 2018 beenden.

Die Jesuiten in Graz blicken auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück – der heutige Grazer Dom und das Bauensemble des Priesterseminars der Diözese geben davon unübersehbar Zeugnis.
Mit der Errichtung der Jesuitenniederlassung in der Zinzendorfgasse 3 im Herbst 2007 wurde ein neues Kapitel der Präsenz des Ordens in der Steiermark aufgeschlagen.
Die Grazer Jesuitenkommunität ist eine zahlenmäßig kleine, aber für die österreichische Jesuitenprovinz wichtige Ordensniederlassung.
Die Mitbrüder in Graz sind als Mitarbeiter in der Studierendenseelsorge an der Katholischen Hochschulgemeinde, als Spiritual im Priesterseminar der Diözesen Graz-Seckau und Gurk und in der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge tätig.

 

Personelle Veränderungen im Jesuitenorden – Wien

P. Friedrich Sperringer beendet mit 31. Juli 2018 seine Amtszeit als Superior der Jesuitenkommunität Wien I und als Kirchenrektor an der Jesuitenkirche und wird Oberer der Jesuitenkommunität am Loyola-Gymnasium in Prizren (Kosovo) und Mitarbeiter im Kardinal König Haus in Wien.

P. Markus Inama, derzeit Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck, wird ab 31. Juli 2018 Oberer der Wiener Jesuiten – Standort Wien I, Dr. Ignaz Seipel Platz, und Standort Wien XIII, Kardinal König Platz.

P. Peter Fritzer, derzeit Kirchenrektor der Jesuitenkirche in Innsbruck, wird ab 31. Juli 2018 Kirchenrektor an die Jesuitenkirche in Wien.

P. Hans Tschiggerl, Missionsprokurator der Österreichischen Jesuitenprovinz und Verantwortlicher des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) für Österreich, beginnt im August 2018 eine Sabbatzeit.

P. Hans Brandl, Religionslehrer und Schulseelsorger im Kollegium Kalksburg und Kirchenrektor in St. Ruprecht in Wien, geht im Studienjahr 2018/19 für den letzten Abschnitt der Ordensausbildung (Tertiat) nach Dublin (Irland).

P. Alois Riedlsperger, Provinzökonom der Österreichischen Jesuitenprovinz und Mitarbeiter des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus, übernimmt ab 01. September 2018 zusätzlich die Aufgabe als Kirchenrektor in St. Ruprecht in Wien.

Die Jesuitenkommunitäten in Wien, im 1. Bezirk am Dr. Ignaz-Seipel-Platz und im 13. Bezirk, am Kardinal-König-Platz, stehen mit dem Ignatiusfest 2018 vor einer einschneidenden Veränderung. Sie werden erstmals einen gemeinsamen Ordensoberen (Superior) erhalten. Dies ist der erste Schritt im Zuge einer Restrukturierung, die der besseren Nutzung unserer personellen Ressourcen und damit der Optimierung unseres Einsatzes als Jesuiten in Wien dienen soll.

Wie bisher werden die Jesuiten in Wien an beiden Standorten präsent bleiben: Im 1. Bezirk durch das Provinzialat der Österreichischen Ordensprovinz, durch die Missionsprokur, durch das JesuitenFoyer, durch die Seelsorge an der Jesuitenkirche und in der Kirche St. Ruprecht. Im 13. Bezirk im Kardinal König Haus, dem Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas, und in der Pfarre Lainz-Speising (Konzilsgedächtniskirche).

Unabhängig von den beiden Standorten sind einzelne Mitbrüder in der Erzdiözese als Bischofvikar für die Orden, als Mitarbeiter im Pastoralamt, als Spiritual im Priesterseminar, als Religionslehrer und Schulseelsorger im Kollegium Kalksburg, im Jesuiten-Flüchtlingsdienst und in der Seelsorge tätig.