„Was Jugendliche/junge Erwachsene uns sagen“. Aus unterschiedlichen Perspektiven versuchten wir in diesem Jahr als JESUITEN darauf zu hören: auf Jugendliche, Jesuiten in Ausbildung, Studierende und in diesem Heft auf die zurückliegende Jugendsynode. Der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky, der Synodenvertreter der österreichischen Bischöfe, hat für sich diese Synode in zwei Ergebnissen auf den Punkt gebracht: „Einen Text und einen Weg“. Der Text ist das Abschlussdokument, der Weg die Synodalität. „Synode ist eigentlich die einzige ‚Methode‘ der Kirche: gemeinsam auf dem Weg sein, aufeinander hören, sich einander sagen lassen, was der Heilige Geist der Kirche sagen will“.

Zuhören, unterscheiden, Weggemeinschaft, das sind Leitworte, von Papst Franziskus immer wieder eingefordert, die das Geschehen dieser „Synode mit jungen Menschen“ schon im Vorfeld und während der Tagungswochen geprägt haben. Sie finden sich auch in den Beiträgen dieses Heftes wieder. Der Weg der Synode ist mit deren Abschluss nicht zu Ende. Im Gegenteil. Die Wegetappe in den Diözesen und Gemeinden hat erst begonnen. Doch die „Methode“ bleibt die gleiche. Auch für uns Jesuiten gilt weiterhin darauf zu hören, was die junge Generation uns zu sagen hat. Das Abschlussdokument ist ein Kompromisspapier. Papst Franziskus wird davon ausgehend ein Schreiben verfassen. Es wird, wie wir hoffen dürfen, „wieder mutig und ermutigend werden“.

Die neue Ausgabe von JESUITEN können Sie hier online nachlesen.

Maximilian Heine-Geldern SJ
Klaus M. Schweiggl SJ (Schriftleiter)