Veränderung ist ein vieldeutiges Wort. Veränderungsbedarf zu erkennen, Änderungen und Veränderung zu fordern oder einzufordern, kann Sorgen und Ängste auslösen, aber ebenso ermutigen. Etwas verändern zu wollen und/oder bereit zu sein, sich selbst zu ändern, verwandeln zu lassen, bedarf des Mutes. Denn es bedeutet ja nicht zuletzt bereit zu sein, etwas Bestehendes aufzugeben, um selbst aufzubrechen, weiterzugehen. Die Autoren dieses Heftes geben dem Ruf nach Veränderung auf verschiedenen Ebenen Resonanz. Martin Hasitschka SJ fragt nach der Bedeutung von Veränderung im Zeugnis des Neuen Testaments. Sebastian Ortner SJ berichtet von der persönlichen Betroffenheit junger Jesuiten im Blick auf die bevorstehende Neugründung einer zentraleuropäischen Ordensprovinz. P. Andreas R. Batlogg SJ stellt sich der häufig gestellten Frage, ob sich unter Papst Franziskus innerkirchlich etwas verändert hat. Georg Nuhsbaumer greift das Thema der Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen auf. Und nicht zuletzt rücken die Bilder dieses Heftes der JESUITEN die Sakramente der Kirche als Heilszeichen in den Blick, als Verweis auf die lebensverändernde Begegnung mit Jesus Christus, der uns zur Umkehr ruft.

„Wir können und wir müssen lernen, Veränderung als etwas Positives zu sehen“, schreibt P. Provinzial in seinem Beitrag. Dieses Themenheft will dazu ermutigen.

Die neue Ausgabe von JESUITEN können Sie hier online nachlesen.

Maximilian Heine-Geldern SJ
Klaus M. Schweiggl SJ (Schriftleiter)
Franziska Fleischer