Am 27. April dieses Jahres treffen zwei für uns Jesuiten und unsere Mitarbeitenden bedeutsame Ereignisse aufeinander: die Erinnerung an die Geburt des Peter Kanis vor 500 Jahren und die Errichtung der Zentraleuropäischen Jesuitenprovinz. Wie geht das eine mit dem anderen zusammen? Blick zurück, Blick nach vorn, könnte man darauf antworten. Aber kann die historische Erinnerung an Petrus Canisius Jesuiten, Mitarbeitende und Zeitgenossen*innen heute inspirieren, gar motivieren? Die Autoren dieses Heftes spüren der Frage unter verschiedenen Rück-sichten nach. Spuren in die Zukunft, so kann man ihre übereinstimmende Einschätzung des Wirkens des Heiligen in seiner Bedeutung für heute zusammenfassen.

Auch dass die neue Provinz Petrus Canisius zum Patron gewählt hat, zeigt, dass wir uns von seinem Leben und Wirken nach wie vor Inspiration erhoffen. Heilige sind ja nicht zuletzt Glaubenszeugen, die auf das Wirken und die Führung des Geistes Gottes vertrauten.

Verfügbarkeit für den je größeren Dienst am Reich Gottes, das war und ist ein Wesensmerkmal eines Jesuiten. Dieses Ideal hat Petrus Canisius geprägt. Darauf hat er mit seinem Leben zu antworten gesucht.

Die Herausforderungen der Zeit haben sich geändert. Das Ideal ist bleibend gültig. Die Gründung der Zentraleuropäischen Provinz ist ein Versuch, diesem Wesensmerkmal treu zu bleiben mit dem Ziel „to better serve the mission“.

Das Heft ist auch online verfügbar: zur pdf-Datei