Struktur
und
Zahlen

Verglichen mit anderen Ordens­gemeinschaften, die mehr demo­kratisch strukturiert sind, hat die Leitungsstruktur der Gesellschaft Jesu eher monarchischen Charak­ter. Dabei legt sie jedoch großen Wert auf gemeinsame Beratung und auf die Kommunikation zwischen den Einzelnen und ihren Oberen.

Der Generalobere

Der Jesuitenorden wird von einem Generaloberen geleitet. Seit 2016 ist dies P. Arturo Sosa SJ, ein Jesuit aus Venezuela. Er ist der einzige Obere, der im Jesuitenorden gewählt wird. Ihm ist die Leitung des ganzen Ordens anvertraut. Seine Wahl ist auf Lebenszeit, die 31. Generalkongregation hat aber die Möglichkeit eines Rücktritts geschaffen. Seine ständigen Berater und Mitarbeiter bilden die Generalskurie, die ihren Sitz wie der Generalobere in Rom hat.

Der Generalobere

Der Jesuitenorden wird von einem Generaloberen geleitet. Seit 2016 ist dies P. Arturo Sosa SJ, ein Jesuit aus Venezuela. Er ist der einzige Obere, der im Jesuitenorden gewählt wird. Ihm ist die Leitung des ganzen Ordens anvertraut. Seine Wahl ist auf Lebenszeit, die 31. Generalkongregation hat aber die Möglichkeit eines Rücktritts geschaffen. Seine ständigen Berater und Mitarbeiter bilden die Generalskurie, die ihren Sitz wie der Generalobere in Rom hat.

Die Generalkongregation

Sie wählt den Generaloberen, kann aber auch einberufen werden, wenn andere Angelegenheiten von besonderer Bedeutung es erfordern. Als oberstes Organ des Ordens legt die Generalkongregation die großen Leitlinien der Arbeit für die jeweils kommenden Jahre fest. Die Mitglieder einer Generalkongregation werden entweder auf lokaler Ebene gewählt oder nehmen kraft eines Amtes teil. Die letzten Generalkongregationen hatten etwa 200 Mitglieder.

Ordensprovinzen

Aus administrativen Gründen gliedert sich die Gesellschaft Jesu in sogenannte Provinzen und Regionen. Die Gestaltung der Provinzgrenzen ist flexibel. Jeder Jesuit ist einer Provinz  zugeschrieben, kann aber immer wieder auch außerhalb seiner Heimatprovinz leben und arbeiten. Geleitet wird die Provinz vom Provinzial. Er wird vom Generaloberen nach einem Auswahlverfahren in der Regel für sechs Jahre ernannt.

Ordensprovinzen

Aus administrativen Gründen gliedert sich die Gesellschaft Jesu in sogenannte Provinzen und Regionen. Die Gestaltung der Provinzgrenzen ist flexibel. Jeder Jesuit ist einer Provinz  zugeschrieben, kann aber immer wieder auch außerhalb seiner Heimatprovinz leben und arbeiten. Geleitet wird die Provinz vom Provinzial. Er wird vom Generaloberen nach einem Auswahlverfahren in der Regel für sechs Jahre ernannt.

Kommunitäten

Im Interesse einer hohen Mobilität leben die Jesuiten nicht ortsgebunden in Klöstern, sondern in Häusern bzw. Kommunitäten. Die Zugehörigkeit eines Jesuiten zu einer konkreten Kommunität ändert sich, wenn er an einem anderen Ort neue Aufgaben übernimmt. Jede Kommunität hat einen Oberen. Dieser wird in der Regel vom Provinzial ernannt.

Papst aus der Gesellschaft Jesu (Franziskus)

Heilige aus dem Jesuitenorden

Dienstjahre der Gesellschaft Jesu (inklusive Zeit der Aufhebung)

Jesuitenschulen weltweit

Höchststand an Ordensmitgliedern in den 1960er-Jahren

Menschen, die von Projekten des Jesuit Refugee Services profitieren

Geographische Verteilung der Jesuiten heute

  • Afrika 10%
  • Asien 35%
  • Europa 25%
  • Lateinamerika 15%
  • Nordamerika 15%